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Schlaf im Alter

Mit zunehmendem Lebensalter verändert sich die Schlafarchitektur:
Die Tiefschlafphasen werden allmählich kürzer. Ab dem 60. Lebensjahr fehlen Tiefschlafphasen manchmal sogar vollständig. Der Schlaf wird leichter und somit auch leichter störbar. Je älter wir werden, desto weniger träumen wir. Dies sind alles völlig normale biologische Prozesse.

Fragmentiertes Ruhen
Studien zufolge nimmt nicht bloß unsere Schlafdauer im Alter ab, sondern zugleich wird unser Schlaf häufiger unterbrochen. Längere Wachphasen während der Nacht können sich einstellen. Überdies sind bei älteren Menschen gehäuft längere Einschlafphasen zu beobachten. Insgesamt beklagen mehr als ein Drittel aller über 60-Jährigen Schlafprobleme.

Schlafstörungen im Alter
Dass Menschen höheren Alters verstärkt von Schlafstörungen geplagt werden, hat vielerlei Ursachen. Dabei kommen u.a. psychosoziale Faktoren in Kombination mit normalen Alterungsprozessen in Betracht, die auch das Gehirn und somit die Schlafmechanismen betreffen können. Außerdem steigt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen, die einer medikamentösen Behandlung bedürfen. Sowohl die Erkrankungen selbst als auch die Medikamente können die Schlafqualität negativ beeinflussen.

Zu den typischen Schlafstörungen im Alter zählen
Lichttherapie
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ältere Menschen einerseits weniger Schlaf benötigen (ca. 6 Stunden), andererseits aber längere Zeit im Bett verbringen (ca. 10-12 Stunden). Für die veränderten Schlafgewohnheiten ist wahrscheinlich eine Abnahme der Nervenzellen der „inneren Uhr“ verantwortlich. Da Licht als wichtiger Stimulator der „inneren Uhr“ zu begreifen ist, kann eine Lichttherapie wohltuende Abhilfe schaffen.
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