• Unsere Wissensdatenbank zum Thema Schlaf

CPAP Patienten

Für Patienten, die CPAP oder BiPAP benutzen

CPAP und BiPAP ist die Therapie der Wahl für das obstruktive Schlafapnoesyndrom. Millionen Menschen führen diese Behandlung bereits erfolgreich durch. Wie bei jeder Behandlung können auch hier Probleme auftreten. Wir haben uns auf die Behebung dieser Probleme spezialisiert.

Ein mögliches Problem stellt die Auswahl der individuell am besten geeigneten Maske dar. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Masken, die nicht alle für einen bestimmten Patienten geeignet sind. Wir haben uns darauf spezialisert, die am besten geeignete Maske zu finden und Sie Ihnen bereitzustellen. Ausserdem muss Augenmerk auf die Auswahl des für Sie besten Gerätes gestellt werden. Auch hier haben wir geeignete Spezialisten.

Wir helfen, wenn Sie sich entschieden haben, eine alternative Therapie zur CPAP Behandlung auszprobieren. Wir haben ein Berechnungsmodell entwickelt, mit dem sich besser abschätzen lässt, ob für Sie das Tragen einer Protrusionsschiene oder eine Operation infrage kommen könnte.

Auch wenn Sie die CPAP Behandlung in einem anderen Schlaflabor verschrieben bekommen haben, können Sie bei uns Ihre regelmäßigen Konrolluntersuchungen durchführen lassen. Wir verwenden neueste Methoden, um den Beatmungsdruck optimaler bestimmen zu können.

nasen-mundmaskenBeispiel: Das Problem der Nasen-Mundmasken auch Full-face Maske oder Gesichtsmaske genannt

Oft werden noch diese Masken verschrieben. Meistens dann, wenn ein Patient unter Benutzung einer Nasenmaske über Mundleckagen klagt. Tatsache ist: Nasen-Mundmasken können gar nicht funktionieren. Dies führt dann dazu, dass manch ein Patient Probleme mit der Durchführung der Behandlung hat. Haben Sie eine solche Maske, kommen Sie zu uns. Wir helfen ihnen.

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Infofolder: CPAP
Die sanfte, nächtliche Atemspende
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Mögliche Schwierigkeiten bei der Anwendung

  • Die Luft wird als zu kalt empfunden
  • Fliessschnupfen
  • Verstopfte Nase
  • Druckstellen durch die Maske oder deren Halterung
  • Mund– oder Maskenleckagen
  • Als zu hoch empfundener Luftdruck
  • Mundtrockenheit
  • Emotionale Abneigung gegen diese Behandlungsart

Sollten eines oder mehrere dieser Probleme auftreten, so ist deren schnelle Behebung ausschlaggebend für eine erfolgreiche Fortführung der Behandlung.
Daher sollten Sie Ihr behandelndes Schlaflabor umgehend darüber informieren. Auftretende Schwierigkeiten sollten spätestens anlässlich der ersten Kontrolluntersuchung – vier Wochen nach Behandlungsbeginn – besprochen werden.

Kontrolluntersuchungen

Wie die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt, so sind regelmäßige Kontrollen im Schlaflabor für eine erfolgreiche Behandlung ausschlaggebend.
Bei mehr als 50 % aller Patienten sind Veränderungen des Druckes oder eine Umstellung auf einen anderen Druckmodus hilfreich.

Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin regelmäßige Kontrollen des Beatmungsdrucks im Schlaflabor. In der anfänglichen Eingewöhnungszeit finden die ersten Kontrollen nach vier Wochen, dann nach drei und sechs Monaten und danach in jährlichen Intervallen statt.
Während dieser Kontrolluntersuchungen werden auch die Benutzungsdauer des Gerätes ermittelt und gegebenenfalls vorhandene Probleme behoben.
Auch hinsichtlich des Führens von Fahrzeugen sind diese Untersuchungen wichtig. Hierzu mehr in unserer Broschüre „Schlafapnoe, Unfall, Recht“

Wenn es absolut nicht klappen will

Auch dies kann vorkommen. Ursache kann eine fehlende subjektive Verbesserung der allgemeinen Befindlichkeit und der Schlafprobleme sein.
Auch eine andauernde emotionale Abneigung gegen die nächtliche Anwendung kann der Grund für einen Therapieabbruch oder eine unzureichende Anwendung sein.
Wichtig für die Empfehlung anderer Therapie-methoden sind dann der Schweregrad der Störung und die Erfahrung und das Wissen des behandelnden Schlafmediziners.


Diese Seite wurde aktualisiert am 19. Januar 2017 um 14:52 Uhr.