Corona-Virus: Sicherheit und Gesundheit im Schlaflabor

In diesen schweren Zeiten ist ein gesunder Schlaf wichtiger denn je – und zwar nicht nur für die Stärkung des Immunsystems, die durch ausreichend Schlaf garantiert wird: Darüber hinaus müssen Störungen der nächtlichen Atmung vermieden werden, wie sie beispielsweise bei Schlafapnoe oder chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen auftreten. Somit haben Diagnose und Behandlung von Schlafstörungen, insbesondere der obstruktiven Schlafapnoe sowie von Ein- und Durchschlafstörungen, aktuell enorm an Bedeutung gewonnen.

Betroffene mit schlafbezogenen Atmungsstörungen werden häufig mit einem CPAP-Gerät behandelt, um Atemaussetzer zu verhindern und die kontinuierliche Atmung über Nacht zu stabilisieren. Inzwischen gibt es Hinweise darauf, dass die nächtliche Überdruckbeatmung einer Schlafapnoe den Krankheitsverlauf bei COVID-19 und auch das Risiko, daran zu erkranken, positiv beeinflussen kann: CPAP-Geräte helfen dabei, atmungsbedingte Komplikationen zu vermeiden, da sie die Lunge besser belüften und dadurch schützen.

Behandlung von Schlafstörungen nicht verschieben!

Viele von Schlafstörungen Betroffene fragen sich zu Recht: Wie riskant ist es für mich, jetzt in ein Schlaflabor zu gehen, um mich untersuchen und behandeln zu lassen? Sollte ich das nicht lieber auf einen späteren Zeitpunkt verschieben? Wir sagen: Nein! Denn gerade in diesen Zeiten ist es besonders wichtig, die Diagnose und Behandlung einer Schlafstörung – jeder Schlafstörung! – nicht zu vertagen.

Als kleine Privatklinik mit wenig Patientenverkehr sind wir nicht nur hoch spezialisiert, sondern eine echte Alternative zum Krankenhaus: Die jeweils vier Patientenzimmer auf zwei Etagen werden von strikt getrennt agierenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versorgt. So reduzieren wir den Personenkontakt auf das notwendige Minimum – selbstverständlich unter Beibehaltung der persönlichen Zuwendung und Betreuung.

Sicherheit geht vor

Ihre Sicherheit und die unseres Teams stehen für uns an erster Stelle. Daher haben wir in den letzten Wochen unseren Betrieb vollumfänglich auf die Vorgaben des Robert Koch Instituts (RKI) umgestellt. Das kann für den einen oder anderen übertrieben wirken, doch wir halten konsequent daran fest: Schilder, wie Abstand zu halten ist; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Schutzmasken; Aufforderung und Vorrichtungen zur Händedesinfektion etc. Selbstverständlich tun wir auch hinter den Kulissen alles dafür, um die Vorgaben des RKI vor allem mit Blick auf Hygienestandards umzusetzen. Bei uns sind Sie sicher, denn sämtliche Maßnahmen werden kontinuierlich und entsprechend neuer Empfehlungen des RKI angepasst und umgesetzt.

Gemeinsam für Ihre Gesundheit

Da dies vor allem für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschneidende Veränderungen bedeutet und zusätzlich einen körperlichen und psychologischen Mehreinsatz erfordert, haben wir uns entschieden, allen eine spürbare finanzielle Anerkennung zukommen zu lassen.

Als Anerkennung dafür, dass sie zusammen mit uns Ärzten alles dafür tun, Ihre Sicherheit und Gesundheit zu gewährleisten.


Herzliche Grüße

Dr. med. Hans Christian Blum

Dr. med. Riccardo Stoohs

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